Narrenmarsch
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1. Trotz Randenluft und Winterduft holt schnell herbei die Narrenkluft, Die Fasnetzeit ruckt näher scho`, sie frogt nit lang, isch einfach do. So ist`s in Tengen längst gewesen, selbst in der Chronik kann man`s lesen:
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2. Der Elferrat steht schon parad, Regieret jetzt die Randenstadt, Der Narrenbaum ist aufgericht` seid närrisch jetzt und weinet nicht. Die Prinzengarde neu geschaffen, singt die Geschichte von dem Grafen:
Refrain: Unser Graf der Dicke, Schicke, ...
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Refrain: Unser Graf der Dicke, Schicke, liebte schon die Tanzmusike, drehte rund fünfhundert Pfund, goß viel Wein sich in den Schlund! Ja machet nur daraus kein Hehl. Er war das erst und größt`Kamel.
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3. Ihr Narren alle groß und klein, sollt hoorig, hoorig, hoorig schrein. Am Abend dürft ihr toll maskiert, zum Schnurren gehn, ganz ungeniert. Kameler heben sich vom Lager, und schreien auch schon mit dem Schlager:
Refrain: Unser Graf der Dicke, Schicke, ...
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Der Tengener Narrenmarsch wurde 1956 von der damaligen Lehrerin Elisabeth Bandel getextet und von Gustav Lotterer vertont.